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Im
Glaubensbekenntnis bekennen wir zum Schluß: "Ich
glaube an den Heiligen Geist, / die heilige katholische Kirche, /
Gemeinschaft der Heiligen ..."
Der heilige Apostel Paulus hat in einem seiner Briefe die ersten Christen
ermahnt, beraten und geführt: "Vor
allem: lebt als Gemeinde so, wie es dem Evangelium Christi entspricht.
Ob ich komme und euch sehe oder ob ich fern bin, ich möchte hören,
daß ihr in dem einen Geist feststeht, einmütig für
den Glauben an das Evangelium kämpft und euch in keinem Fall
von eueren Gegnern einschüchtern laßt."
(Phil. 1,27)
Noch nach fast 2000 Jahren verspüren wir sein Drängen, sein
sorgendes Mahnen, seine Energie: Der Heilige Geist, der ihn damals
erfüllte, ergreift uns auch heute.
In diesem Geist haben die heiligen Mönchsväter im Morgen-
und Abendland, im einzigen wahren Glauben vereint, uns Ratschläge
und hohe Belehrung hinterlassen, die uns, unbeschadet späterer
Fehlverständnisse von Nachkommenden, wesentliche Erkenntnishilfen
und Ansporn geben:
Antonius der Große lehrt:
"Wie der Mensch aus dem Mutterleib heraustritt, so tritt auch
die Seele nackt und bloß aus dem Körper aus: die eine rein
und licht, die andere befleckt und versehrt und eine dritte schwarz
von ihren vielen Sünden. |
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Antonius der Große,
Einsiedler
(251–356) |
| "Diese meine Worte haltet euch immer
vor Augen, geliebte Kinder im Herrn, heilige Abkömmlinge Israels,
die ihr euch aufgemacht habt zu Gott und euch selbst als Opfergabe
Gott in aller Heiligkeit darbringen wollt, weil niemand das Erbe erlangen
kann ohne Heiligkeit. |
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| Oder wißt ihr nicht, meine Lieben,
daß die Feinde der Tugend immer die Wahrheit bekämpfen? |
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| Und daher gebt acht, daß ihr keinen
Schlaf über eure Augen kommen laßt und keinen Schlummer
auf eure Lider, und ruft Tag und Nacht zu eurem Erschaffer, |
| Wüstenheiliger und Eremit |
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